Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenversicherungen

Ihre Krankenversicherung übernimmt den Besuch der Diagnostik-Sprechstunde und der Probesitzungen ohne Antrag. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie Ihre Gesundheitskarte mit.

Die Kosten einer Psychotherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen auf Antrag übernommen, wenn eine psychische Erkrankung vorliegt. Die hierfür notwendige Diagnostik kann in meiner Praxis stattfinden. Eine Abklärung körperlicher Erkrankungen bei einem Haus- oder Facharzt ist ebenfalls notwendig. Um diese Untersuchung und den sog. Konsiliarbericht müssen sich die Versicherten rechtzeitig kümmern und den Konsiliarbericht in die Praxis mitbringen, damit eine Therapie genehmigt werden kann.

Ausfall-Kosten für Terminabsagen werden von den Krankenversicherungen nicht übernommen, auch nicht bei akuter Krankheit. Die Kosten müssen vom Patienten mit getragen werden, wenn der Termin aufgrund von Kurzfristigkeit (mind. 2 Werktage bzw. 48 Std.) nicht mehr anderweitig vergeben werden kann. Hierfür werden 60 % des entfallenen Honorars dem Patienten privat in Rechnung gestellt. Diese Regelung gilt für alle vereinbarten Termine und unabhängig vom Kostenträger.

 

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Private Krankenversicherungen

Die Kosten der Psychotherapie werden von den meisten privaten Krankenversicherungen erstattet (auch Beihilfestellen). In der Regel funktioniert der Ablauf ähnlich wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Am besten fordern Sie hierfür schon vor dem Erstkontakt die Unterlagen bei Ihrer Krankenversicherung und/oder Beihilfestelle an und bringen sie direkt mit, damit keine Wartezeiten für Sie entstehen.

Berufsgenossenschaften

Die Kosten der Psychotherapie werden von den Berufsgenossenschaften erstattet, wenn diese als Kostenträger zuständig sind, z.B. bei der Therapie von Traumafolgeerkrankungen nach Arbeits- oder Wegeunfällen. Vor der ersten probatorischen Sitzung wird hier ein sog. Behandlungsauftrag an die Therapeutin von den Berufsgenossenschaften benötigt. Hierfür sollten Sie sich mit Ihrer Berufsgenossenschaft in Verbindung setzen. In der Regel funktioniert der Ablauf später ähnlich wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung, wobei die Therapeutin dem Kostenträger regelmäßig über den Ablauf der Therapie Bericht erstatten muss. Liegt der Behandlungsauftrag vor, beginnt innerhalb eines kurzen Zeitraums die Behandlung. Wartezeiten entstehen in der Regel nicht.

Selbstzahler

Klienten, bei denen keine psychische Erkrankung vorliegt oder die aus anderen Gründen keine Abrechnung mit der Krankenkasse wünschen (bspw. wenn eine Lebensberatung und keine Therapie erwünscht ist), können die Gespräche privat bezahlen. Paargespräche und Coaching sind ebenfalls nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten und werden privat in Rechnung gestellt.

Die Leistungshonorierung und Abrechnung der Gespräche erfolgt nach GOP.

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